Das Leben ist ein Kreis
Und alles kommt irgendwann zurück. Eigentlich ein schöner Spruch, doch wenn er dann zu wahr wird, ist er erschreckend. Denn leider kommt für manche im hohen Alter die Zeit der Windeln wieder. Nur in wenigen Fällen ist das vermeidbar. Dabei ist es in jedem Fall ungewollt und dem Großteil auch unglaublich unangenehm.
Windeln für Erwachsene
Auslöser für das wieder notwendig gewordene Windeltragen sind meistens Erkrankungen und davon gibt es viele. Neben Störungen welche die geistige Verarbeitung von Körpersignalen beeinträchtigen, wie z. B. Schlaganfälle, Alzheimer oder Tumore, gibt es auch viele andere. Um nur einige von ihnen aufzuzählen, wird jeweils ein Vertreter jeder Störungsart genannt: Haemorrhoiden als sensorische Beeinträchtigung, Tumore bei muskulären, Abführmittel als verantwortliche Medikamente und die Lähmung als Störung des Nervensystems. Es wird vermutet, dass in Deutschland fast 2% der Bevölkerung an zumindest kurzzeitiger Inkontinenz leiden. Während des Heilungsprozesses wird der Patient wahrscheinlich mit einer Windel für Erwachsene in Berührung kommen. Vielleicht nicht zum letzten Mal in seinem Leben.
Aus Mangel an Zeit
In Pflege- und Altenheimen werden den Bewohnern oft Windeln angelegt, damit die Nachtschwester nicht die ganze Zeit von einem Zimmer ins andere rennen muss, um andere auf die Toilette zu begleiten. Manche können das Bett eh nicht verlassen, da gibt es keine andere Wahl mehr. Das macht den Beruf der Altenpflegerin auch zu einem sehr harten Job, den nur wenige auf sich nehmen wollen. Denn das Wechseln der Windeln ist den Bewohnern so peinlich wie dem Personal.